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Namensstreit mit Griechenland dominiert Präsidentschaftswahl – Konfrontation macht EU-Beitritt unwahrscheinlich

Skopje – Rechtzeitig vor der morgigen Präsidentenwahl hat Mazedoniens rechtspopulistische Regierungspartei VMRO bewährte Feldherren für den Stimmenstreit aktiviert. Nachdem die Umbenennung des Flughafens von Skopje in „Airport Alexander der Große“ schon 2007 das benachbarte Griechenland kräftig verschnupft hatte, legt Mazedoniens ebenso geschichts- wie machtbewusste Regierung nun kräftig nach.

Der von Athen und Skopje gleichermaßen beanspruchte Nationalheld dient seit Jahresbeginn auch der mazedonischen Autobahn als Schutzherr. Ein neues Alexander-Monument soll demnächst dem seit dem Erdbeben von 1963 eher zeitgenössischen Skopje zur gewünschten Antik-Aura verhelfen.

Der seit der Unabhängigkeit Mazedoniens 1991 wogende Namensstreit mit Griechenland dominiert den Stimmenstreit vor dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftskür am Sonntag.

Athen, das angebliche Gebietsansprüche Mazedoniens auf die gleichnamige Provinz fürchtet, pocht auf eine Umbenennung des Nachbarstaats – und hat im vergangenen Jahr aus diesem Grund gar dessen geplanten Nato-Beitritt per Veto blockiert. Der ungelöste Namenskonflikt mit EU-Mitglied Griechenland gilt für EU-Anwärter Mazedonien auch als das größte Hindernis beim angestrebten Weg in Europas Wohlstandsbündnis.

Ihre unbeugsame Haltung im Konflikt mit Griechenland hat die Popularitätswerte der VMRO und von Premier Nikola Gruevski kräftig nach oben schießen lassen. In ihrer Politik der Konfrontation sieht die sozialdemokratische Opposition (SMS) genauso wie in der „Antikisierung“ des Landes eine überflüssige Provokation der Nachbarn, die von den eigentlichen Problemen nur ablenken solle.

Ohne einen baldigen Nato-Beitritt und die Aufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen sehen auch albanische Politiker den Zusammenhalt des labilen und 2001 am Rand eines Bürgerkriegs taumelnden Vielvölkerstaats gefährdet. In Mazedonien leben auf einer Fläche fast so groß wie das Bundesland Brandenburg ungefähr 2,1 Millionen Menschen. Knapp 30 Prozent von ihnen sind Albaner, die große Mehrheit stellen die slawischen Mazedonier.

„Die Albaner in Mazedonien werden ihren Brüdern aus Albanien und Kosovo in die Nato und die EU folgen – unabhängig davon, ob die unfähige Regierung von Gruevski die Kapazität hat, das Land dorthin zuführen“, warnte Menduh Thaci, der Chef der oppositionellen Albaner-Partei DPA. Das Plädoyer von SMS-Kandidat Ljubomir Frckoski für mehr Pragmatismus im Namensstreit scheint sich nicht auszuzahlen: Mit nur 9,7 Prozent der Stimmen liegt der frühere Außenminister laut Umfragen weit abgeschlagen hinter VMRO-Kandidat Georgi Ivanov (23,1 Prozent). Der Juraprofessor gilt als Politik-Neuling, der aber auf die Wahlkampfmaschine der VMRO zählen kann: Die Konkurrenz wirft der Regierungspartei vor, die Angestellten bei Behörden und Staatsbehörden mit der Drohung des Verlusts des Arbeitsplatzes zur Wahl von Ivanov zu nötigen.

Mit dem früheren Gesundheitsminister Imer Selmani, der sich zuletzt in den Umfragen vor den Sozialdemokraten Frckoski geschoben hat, könnte erstmals einem albanischen Politiker der Einzug in die Stichwahl gelingen: Mit seiner neu gegründeten NDP hat Mazedoniens selbst ernannter Obama, der das gesamte albanische Wählerpotenzial hinter sich zu scharen hofft, bereits jetzt die traditionellen albanischen Parteien gehörig aufgeschreckt.

Nach den Ausschreitungen und Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen im vergangenen Jahr wird der Ablauf des Urnengangs auch in Brüssel sehr aufmerksam verfolgt werden: Erneute Zwischenfälle könnten den in diesem Jahr angestrebten Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen erneut verschieben.

Quelle: http://www.welt.de

Seit der Unabhängigkeit Mazedoniens wehrt sich Griechenland gegen den Namen des Nachbarn und blockiert dessen NATO-Beitritt. Nun wird der Streit vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag verhandelt.

„Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien“ – das kann wohl niemand auf Dauer als Name seines Landes akzeptieren. Der Namensstreit mit Griechenland entbrannte, als die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte. Seitdem argwöhnt Griechenland, der neue Staat könne Gebietsansprüche auf die nordgriechische Provinz gleichen Namens erheben. Dieser Streit sorgt aber nicht nur für ständige gegenseitige Sticheleien, er blockiert sogar die NATO- und EU-Beitrittswünsche Mazedoniens. Seit Ende 2005 ist Mazedonien offizieller Kandidat für einen EU-Beitritt, doch Beitrittsverhandlungen sind noch nicht aufgenommen. Im April vergangenen Jahres legte Griechenland sein Veto gegen den NATO-Beitritt Mazedoniens ein. Dabei hatten sich damals alle NATO-Mitglieder, auch Griechenland selbst, grundsätzlich für einen Beitritt des Landes ausgesprochen.

Starre Positionen

Vor wenigen Tagen begann deshalb ein Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Mazedonien hat die Klage eingebracht. Die Prozessbeteiligten rechnen frühestens in drei Jahren mit einer Entscheidung des Haager Gerichts.

Vielen Außenstehenden kommt der Namensstreit völlig übertrieben vor, wenn es um eine so wichtige Frage wie einen NATO-Beitritt geht. Doch NATO-Sprecher James Appathurai wirbt für Verständnis. Es möge als untergeordnetes Problem erscheinen, dies sei es aber nicht für die beiden betroffenen Staaten. Es gehe um tiefgreifende politische und historische Zusammenhänge. „Ich denke, auf allen Seiten glaubt man, dass eine Lösung möglich ist. Aber wir sollten nicht unterschätzen, wie stark die Gefühle auf beiden Seiten sind“, so Appathurai. Griechenland würde seinen Widerstand gegen den NATO-Beitritt aufgeben, wenn Mazedonien seinen Namen ändere. Das aber lehnt die Regierung in Skopje bisher ab. Die UN versucht seit längerem zu vermitteln, bisher ohne Erfolg.

Im November vergangenen Jahres erhob Mazedonien Klage gegen Griechenland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Begründung: Griechenland verstoße gegen ein unter UN-Aufsicht ausgehandeltes Zwischenabkommen von 1995. Darin habe sich Athen verpflichtet, den Beitrittsweg Mazedoniens zur NATO nicht zu behindern. Die griechische Regierung argumentiert: Solange das Namensproblem bestehe, könne sie einer Mitgliedschaft nicht zustimmen. Doch bis die Richter in Den Haag entscheiden, können mehrere Jahre vergehen.

Skopjes Bündnis-Zukunft ungewiss

Viele Mazedonier ärgern sich, dass die NATO als Bündnis oder einzelne NATO-Länder nicht Druck auf Griechenland ausüben, seinen Widerstand aufzugeben. Doch NATO-Sprecher James Appathurai wehrt ab: „Ich weiß nicht, ob die NATO-Staaten Druck auf Griechenland ausüben sollten. Wir haben ja die Situation, dass der eine Staat NATO-Mitglied ist und der andere erst Mitglied werden will.“ Die NATO-Verbündeten argumentierten, dass sie schlicht und einfach nichts tun könnten, solange das Problem ungelöst sei. „Skopje weiß das sehr genau“, sagt der NATO-Pressesprecher und fügt hinzu: „Es geht nicht darum, dass die NATO-Staaten Griechenland unter Druck setzen sollten. Es geht darum, dass alle Verbündeten – und ich glaube die gesamten Vereinten Nationen versuchen das auch – beide Parteien zusammenbringen.“

Momentan sieht es nicht nach einer schnellen Lösung aus. Während Albanien und Kroatien mit einer baldigen Aufnahme in die NATO rechnen können, ist Mazedoniens Bündnis-Zukunft wegen des Namensstreits ungewiss.

Hier eine Umfrage bei einer Interneseite aus den USA. Gehört zu den größten Nachrichtenportale im WEB.

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Stand: 19.01.2009 15:36

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Ein User hat mich gestern Nacht angeschrieben und gemeint, er hat bei einem Blog (http://www.pelagon.de) das Nachrichten rund um das Thema Makedonien bringt, einen Kommentar hinterlegt. Dieser Kommentar untersützte nicht die Meinung der „Skopjaner“ sondern derer der Griechen. Der Admin, des besagten Blogs, hat sofort diesen Kommentar Kommentarlos gelöscht. Sowas nennt man doch Zensur, oder? Hmm… Der Hammer aber ist, der Kommentator der zensiert wurde ist selbst ein „Skopjaner“.

Hier der Text der auf dem Block gelöscht wurde: ich kann es nicht mehr hören! Unser Land hiess immer Vardaska Banovina! Nur Tito hat uns den blöden Namen „Republic of Macedonia“ gegeben. Wir hatten noch nie was mit Makedonien zu tun. Unser Land heisst „Republik Vardar“. Tito wollte einfach unser fleck Erde mal eine bedeutung geben, nicht mehr nicht weniger. König Philipp und sein sohn Alexander sind Griechen. Wenn ich schon lese was unser Land für sachen veröffentlicht wie z.b. das Aristoteles ein Slawe und kein Griechen war! Junge Junge Junge, ich schäme mich derart das ich meine griechischen Freunde nicht mehr in den Augen sehen kann. Langsam reicht es!Gruß josip“

Er wäre nicht der erste aus „Vardarska Banovina“ der gegen die „Makedonische“ Regierung ist. Wir alle wissen doch, das die jetzige Regierung in „Skopje“, nur durch Lügen und Propaganda, auf sich aufmerksam macht. Jeder normale gebildete Mensch auf dieser Erde (ausser die Politiker, ja genau, ihr, die den „Makedonischen“ Staat unterstützt) kennt die Antike Geschichte Griechenlands und die Wahrheit.

Hier ein paar Fakten aus der Geschichte „Vardarska Banovina“:

Das heutige „Vardarska Banovina“ besteht aus Serben, Bulgaren, Albaner u.s.w. Die Sprache die gesprochen wird ist eine Mischung aus Serbisch und Bulgarisch, die sogenannte „Makedonische Sprache.

Dieses Problem hat Tito gelöst, denn die Hälfte der dort ansässigen slawischen Bevölkerung waren Bulgaren(mit eigener Sprache bulgarisch!) und die andere Hälfte Serben(mit eigener Sprache serbisch) abgesehen von den Albanern.(Vor 1912 gab es auch eine griechische Bevölkerung, die aber im Jahr 1945 nicht mehr existierte. Es ist Aufgabe der Historiker nachzuforschen wie die Griechen ausradiert wurden).
Das bedeutete aber, dass die Bulgaren im serbischen „Vardarska Banovina“ zu einem politischen Unruheherd werden konnten. Diplomatisch beschloss Tito die Identität der Bulgaren zu ändern.
Natürlich hat die erfundene Sprache nichts zu tun mit der Sprache, welche die Makedonier als griechischer Stamm gesprochen haben. Auch die Mischbevölkerung aus Serben und Bulgaren hat nichts zu tun mit den Makedoniern.
Dass damit Tito ein erfundenes „Volk“ erzeugte, welches in Wirklichkeit im benachbarten Griechenland existierte, war für ihn nicht wichtig. Solange die Bevölkerung „Vardarska Banovinas“ als Jugoslawen geführt wurde, waren die Minen, welche Tito auslegte, noch nicht ersichtlich. Das eigentliche Problem zwischen Makedonien und dem „Erfundenen Makedonien“ Titos, kam erst 1991 ans Tageslicht, als dieses „Erfundene Makedonien“ behauptete, als „Republik Makedonien“, die Fortsetzung des geschichtlichen Makedoniens zu sein. Aber das geschichtliche Makedonien steht Griechenland zu! So ist der Name „Republik Makedonien“ oder „Republik Mazedonien“ ein Problem geworden.

p.s. soeben hab ich gesehen das der Blog von „http://www.pelagon.de“ fast alle Kommentare gelöscht hat die gegen „Vardarska Banovina“ waren. Kommentare wie: Zu diesem Thema möchte ich ja auch was sagen..
Es ist mehr als peinlich, das ein Land wie Griechenland seine “Macht” bzw den Umstand eher in der EU zu sein mißbraucht um ein Land was sich um die EU Mitgliedschaft bemüht mit solchen Mitteln zu bremsen…. Wenn Länder wie Rumänien und Bulgarien in der EU sind, hat es Makedonien oder Mazedonien sicher verdient, trotz der vielen Albaner die dort leben. Jahrelang als es eine Republik von Jugoslawien war, hat Griechenland nie etwas gesagt.. Also ein billiges Machtspielchen der Griechen, die damit wohl von den Innenpolitischen Problemen ablenken wollen.“
wurden „natürlich“ nicht gelöscht! Das zeigt mal wieder wie die Propaganda Maschinerie in „Vardarska Banovina“ läuft. Nachrichtenzensur stehen da an der Tagesordnung. Und das bei einer Deutschsprachigen Seite! Hier wird nur die eine Seite gezeigt und Geschichtsverfälschung getrieben. Wenn sogar deutsche Mitbürger so einen Kommentar schreiben dann kann man nur noch den Kopf schütteln. Zum glück gibt es Menschen wie Josip die sich gegen diese Propaganda Maschinerie wehren.

Danke Josip!

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Δεν θα γίνεις Μακεδόνας ποτέ, μαλάκα Σκοπιανέ

Славяни на FYROM: вие не сте македонци!

Slawen aus FYROM: Ihr seid keine Makedonen!