Diese aufarbeitung entstand von hochrangigen Koriphäen der Wissenschaft wie unter anderem von Herrn Jans Joachim Gehrke, und Dr.Walter Leisering und sein wissenschaftliches Team
Wie griechisch waren die antiken Makedonen? Die antiken Makedonen waren griechisch! Internetpropaganda, in der das Makedonentum regelrecht enthellenisiert wird, gibt es zuhauf in den unendlichen Weiten des Netzes. „Die Makedonen seien keine Griechen gewesen“ – oder „Die Griechen würden Symbole anderer Völker wie denen der ehemaligen jugoslawischen Republik – F.Y.R.O.M entwenden. Wir werden Ihnen in diesem Artikel nicht das Selbstverständliche beweisen, nein. Wir werden Ihnen mit Passagen aus historischen Quellen, wissenschaftlichen Analysen und historischen Atlanten, Fragmente des Griechentums der Makedonen auflisten. Eine ganz besodere Quelle ist das Buch “Alexander der Grosse” von Hans Joachim Gehrke – verwendet zu Lehrzwecken in der Universität Heidelberg.
Es gibt eine Webpräsenz welche folgendes behauptet: “Zu allererst muss festgehalten werden, dass Griechenland überhaupt nichts mit den antiken Makedoniern und deren Symbolen zu tun hat. In keinem Dokument oder Schriftstück antiker Schreiber wie Arian, Plutarch, Diodorus, Herodotus, Justin, Levy, Quintus Curtius Rufus, Polybius, Thucydides, Polyaenus, etc. finden sich Beweise, dass die antiken Makedonier als Griechen bezeichnet wurden oder was anderes als Makedonier. Nirgends in der geschriebenen Geschichte findet sich der Beweis, dass die antiken Griechen die antiken Makedonier als ihres Gleichen ansahen“
Beginnen wir also diese Propaganda zu entkräften. Sie selbst haben die Möglichkeit diese Entkräftungen nachzuschlagen, denn wir werden Ihnen die Mühe abnehmen und sogar die Seiten, Zeilen und die Quelle angeben, wo Sie dies nachforschen können. Um jedoch den Rahmen nicht zu sprengen, werden wir nicht ganze Seiten auflisten, sondern nur lediglich einige Zitate.
Die griechische Staatenwelt
Die griechische Welt war ein loses Staatengebilde, in dem der „Stadtstaat“ die führende Gemeinschaft bildete. Oligarchien, Monarchien, Tyrannis oder Demokratien. Fast jeder Stadtstaat hatte bis zur Bildung des attischen oder des peloponnesischen Bundes eine eigene Form des Staatssystems. Die dorischen Spartaner hatten ein doppelmonarchisches System, in dem zwei Könige und der Ältestenrat regierten. Das ionische Athen hatte die Tyrannis abgeschafft und führte das System der Volkherrschaft (die Demokratie – Demos = Volk). Im thessalischen Theben gab es abwechselnd Monarchien und Ratssysteme, während im epirotischen Abracia oder dem nordwestgriechischen Makedonien eine Adelskratie vorherrschend war.
Jeder dieser griechischen Staaten hatte seine Rivalität gegenüber seinen anderen griechischen Nachbarn mit militärischen Mitteln durchzusetzen versucht.
(Peloponnesicher Krieg 431 bis 404 v.Chr. Karte Putzger historischer Weltatlas – Sehr gut zu erkennen, wo das Kernland des antiken Makedonien lag (heutiges Griechenland Provinz Makedonien) und wie die Region F.Y.R.O.M.´s in der Antike genannt wurde — “PAIONIA” –).
Link zur Vergrösserung:
Auf dieser Karte sehen Sie die griechischen Bundesgenossen am Vorabend des Peloponnesischen Krieges. Makedonien und der Süden Griechenlands, geführt von Sparta, waren Verbündete. Verbündete? Aus welchem Grund? Nun, ausser den politischen Differenzen gegenüber Athen, teilten die Bundesgenossen Makedonien und Sparta die gemeinsame Herkunft (Die Herakliden). Beide waren dorische Stämme und leiteten ihre Abstammung auf Herakles zurück und die Herrscher Makedoniens stammten aus dem peloponnesischen Argos ab. Die Dynastien der „Argeaden“. (PLUTARCH Seite 1. Abstatz 2. – Alexander stammte väterlicherseits durch Karanos von Herakles ab, mütterlicherseits durch Neoptolemos von Aiakos,* dies gilt als sicher bezeugt).
Als weitere Quelle ein Brief des Prof. Stephen G.Miller an das Archaeology Magazine:
http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=208&Itemid=65
Nun, Plutarch berichtet uns also, dass Alexanders Vorfahre “Karanos” war, der wiederum von Herakles abstammte. *Aiakos (mütterlicherseits) war der Großvater des Achill. Der Sohn des Achilles hieß ” Neoptolemos”. Laut der Sage ließ sich Neoptolemos in Epirus nieder, der Heimat seiner Mutter Olympias – deren Vater ebenfalls den Namen Neoptolemos trug. Schon zu damaligen Zeiten galt dies laut Plutarch als sicher bezeugt. Wieviel griechischer könnte Alexander denn noch sein? Es sei denn, man würde nun aus den Seiten F.Y.R.O.M´s versuchen, “Herakles” ebenfalls zu enthellenisieren. Quelle: Alexander vs Cäser (Plutarch).
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Die griechische Welt wurde durch verschiedene griechische Stämme und durch die Individualität der Staatssyteme durchflutet. Einige dieser progriechischen Stämme waren unter anderem: Die Ionier, Die Dorier, Die Thessalier, Die Epiroten, Die Bötier, Die Achäer, Die Minoer und als Krönung die Makedonen. Progriechisch deshalb, weil im Verlauf der griechischen Geschichte viele weitere Stammesbildungen erfolgten.
Wenn das oben aufgeführte Zitat einer germanophonen Webpräsenz behauptet, dass all diese oben genannten antiken Autoren nichts über das Hellenentum der Makedonen geschrieben haben, so ist das entweder pures Unwissen, blinde Propaganda oder einfach nur eine „Lüge“.
http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=5&Itemid=47
Zitate einiger antiker griechischer Persönlichkeiten:
HERODOT – berichtet sehr wohl über die Makedonen und deren dorische Abstammung: “In den Tagen des Königs Deucalion nahmen sie (die Griechen) das Land Pythiotis in Besitz. Dann, in der Zeit des Dorus, der Sohn des Hellen war, wurde das Land Histiaean besiedelt, welches unter dem Ossa und dem Olymp lag. Geführt von den Kadmeaern siedelten sie auch am Pindos und an seinen Ebenen, welches Land sie dann Makedonien ( Makednia) nannten. Doch sie wanderten auch nach Dryopia und von von dort nach Peloponessus, wo sie den Namen Dorier annahmen”
(Quelle: Das erste Buch “Historieen” (paragraph 56.3 ) Herodot Aussage über die Herkunft der Griechen)
ARRIAN – berichtet ebenso über eine Konversation Alexanders des Großen mit dem Perserkönig Darius: “Deine Vorfahren haben Makedonien und den Rest Griechenlands versucht zu besetzen und uns somit großen Schaden zugefügt. Obwohl wir Euch nie zuvor etwas angetan hatten. Nun bin ich der Hegemon aller Griechen… “Alexander III (der Große) in Koversation mit Darius dem Perserkönig (Quelle: Arrian, Anabasis von Alexander II,14,4)
THUKYDIDES – berichtet uns ebenso: “Das Land an der Seeküste, nun Makedonien genannt, wurde gegründet von Alexander dem I, Vater des Perdiccas, und seiner Nachfahren, Abkömlinge von Argos.” Thukydides bestätigt ebenso, dass die Makedonenherrscher hellenischer Abstammung und von der Stadt Argos kamen. (Quelle: Buch 2, 99.3)
AESCHINES – berichtet uns: “Auf einem Kongreß der Lacedaemonischen und der anderen griechischen Verbündeten, in dem Amyntas, der Vater von Philipp, einen Sitz hielt, und von einem Delegierten dessen Stimme absolut unter der Kontrolle von Amyntas war representiert wurde, unterstütze er die anderen Griechen beim Wählen, um Athen den erneuten Besitz von Amphipolis zuzusichern. Zum Beweis der Wahl, ließ ich mich von der Öffentlichkeit aufstellen, um nach der Auflösung des griechischen Kongresses die Namen deren zu notieren, die wählten ” Aeschines (Quelle: Die Botschaft 2.32) legt einen weiteren Beweis dafür, dass König Amyntas von Makedonien an dem Kongress der Lacedaemonen und der anderen griechischen Stämme teilnahm.
PAUSANIAS – “Sie sagen, daß diese die Stämme waren, die von Amphiktyon selbst in der hellenischen Versammlung gesammelt wurden:[… ] die verbundenen Makedonen und der gesamte Phokische Stamm [… ] zu meinen dortigen Tagen, waren es dreißig Mitglieder: sechs von jedem, von Nikopolis, von Makedonien und von Thessalien…..” Dieses Zitat stammt aus Pausanias Quelle: Buch “Phokis” (8,2 & 4):
Namensgebung der antiken Makedonen:
Das Griechentum der Makedonen ist ebenso eindeutig an deren Namensgebung zu sehen. Ihre Namen waren und sind wie die der Makedonen des heutigen Griechenland, 100% griechisch. Nicht nur in deren Aussprache, sondern auch in deren Bedeutung. Nehmen wir als ein simples Beispiel den Namen “Leocharis”, welcher ein bedeutender Skulptorist seiner Zeit (Alexanders des Grossen) war. Leo – bedeutet in alt- und neugriechisch “Löwe”. Die Endsilbe “Charis” ist mit dem deutschen Charisma gleichzusetzen, welches auch aus dem griechischen Stammt. Ergo bedeutet Leocharis “Der charismatische Löwe”! So wie Leocharis haben ebenso alle anderen makedonischen Namen eine Bedeutung, welche nur im Griechischen Sinn macht und NICHT im Slawischen!
Alle makedonischen Namen, die in der Geschichte erwähnt und auf Grabsteinen gefunden wurden, sind griechischer Herkunft. Alle antiken Makedonenkönige und die Bevölkerung selbst hatten hellenische Namen. Noch nie wurde ein Grab in Makedonien gefunden mit einem Namen, der in “OV” oder “OVSKI” endet, wie es heute für die Slawen in F.Y.R.O.M zutrifft und welches auf die Antike datiert wurde. Manche Namen in F.Y.R.O.M sind eine abgewandelte Form der antiken hellenischen Namen wie z.B. ALEXANDAR von ALEXANDROS. Dies jedoch ist auf die Christianisierung der Slawen von den griechischen Mönchen Cyrillus (Konstantinos) und Methodius zurückzuführen- SYN der Tatsache, dass das heutige F.Y.R.O.M keinen ETHNISCHEN Bezug auf die Makedonen der Antike und der Gegenwart hat.
*Alexander des Großen Name ist griechisch. Das Wort “Alexandros” ist ein Resultat des hellenischen Prefix ” ALEX” ( Schutz oder Beschützer ) und dem Wort ” ANDROS ” ( Mann oder Männer ). Was bedeutet ” Beschützer der Männer “. Der Prefix ” ALEX” wird im Griechischen sehr oft verwendet, und zwar in allen Wörtern, die eine Schutzfunktion im Gesprochenen und Geschriebenen darstellen sollen. Hier einige Beispiele :” ALEXIPTETO”( Fallschirm oder Schutzschirm ) – ” ALEXISFERON ” ( Schutzweste ). Worte, die das Prefix Alex beinhalten, beschreiben somit eine Schutzfunktion. Das ist der Beweis, dass der Name Alexander hellenischer Herkunft ist und nicht SLAWISCHER!
Der Name seines Vaters Philippos ist genauso hellenischer Herkunft. Es wird gebildet von dem Prefix ” PHILO ” (Freund, freundlich , freundlich gesinnt ) und dem Wort ” IPPOS” ( Pferd ). Dieser Name hat die Bedeutung ” Der Pferdefreund “. Das Prefix ” PHILO ” und das Wort ” IPPOS ” können heutzutage in vielen griechischen Wörten gefunden werden. Hier einige Beispiele: ” PHILOSOPHIE ” , ” PHILOLOGIE ” , ” HIPPODROME ” ( Pferdeweg ) oder “HIPPOKAMPUS” ( Pferdewiese oder Weide ). Ein weiteres Beispiel dafür, dass diese Namen nur im Griechischen Sinn machen und nicht im Slawischen. Daraus kann man ableiten, dass die Slawen welche um 700 n. CHR in den Balkan einfielen, diese Namen mit ihrer Christianisierung ebenso annahmen.
Die Erklärung und die Quelle hierzu ist das LGPN LEXICON! Ein weiterer sehr interessanter folgender Link listet einige Namen auf, welche in F.Y.R.O.M gängig sind. Dort werden sie dargestellt als ” Macedonian Names“. Was allerdings sehr interessant an der Beschreibung der Namen ist, ist dass sie alle von “GRIECHISCHEN” Namen abgeleitet sind: “Macedonian Names”.
Makedonen bei den Olympischen Spielen:
Eine weitere Argumentation aus F.Y.R.O.M, dass die Makedonen keine Griechen gewesen seien sollen, ist dass diese nicht an den olympischen Spielen der Antike teilnahmen. An den olympischen Spielen nahmen ausschließlich nur hellenische Stämme teil. Hier sehen Sie eine Liste mit den geschichtlich festgehaltenen Teilnehmern der antiken olympischen Spiele. Diese Liste zeigt nur die makedonischen Teilnehmer, die wenn sie keine Griechen gewesen wären, niemals dort hätten teilnehmen können.
| Jahr ( v.Chr ) | Sportart | Name des Sportlers | Heimatstadt |
| 480 | Boxen | Theagenes | Thasos |
| 472 | Jungen Boxen | Tellon | Orestheia |
| 408 | Tethrippon | Archelaos | König Makedoniens |
| 380 | Pankration | Xenophon | Aigai ( Vergina ) |
| 356 | Pferderennen | Philip der II | König Makedoniens |
| 352 | Tethrippon | Philip der II | König Makedoniens |
| 348 | Synoris | Philip der II | König Makedoniens |
| 328 | Stadion | Kliton | Unbekannt |
| 320 | Stadion | Damasias | Amphipolis |
| 304 | Tethrippon | Lampos | Philippoi |
| 292 | Stadion | Antigonos | Unbekannt |
| 288 | Stadion | Antigonos | Unbekannt |
| 268 | Fohlen Tehrippon | Belestichos | Unbekannt |
| 268 | Stadion | Seleukos | Unbekannt |
| 264 | Synoris | Belestichos | Unbekannt |
| 129 | unbekannt | Diephilos | Aigai ( Vergina ) |
Der Baustiel der antiken Makedonen:
http://www.makedons.de/index.php?option=com_rsgallery2&page=slideshow&gid=3&Itemid=27
Makedonische Münzen?

Diese Münze (eine von hunderttausenden) stammt aus der Zeit 305 bis 281 v.Chr. Sie zeigt Alexander den Großen auf der Frontseite. Die Rückseite zeigt die Göttin Athene mit der griechischen Inschrift: “LYSMACHOS VASILEOS”, was bedeutet: ” König Lysmachos”. Lysmachos war ein General Alexanders den Großen und ein sehr enger Vertrauter. Nach der Teilung des Reichs herrschte Lymachos über einen Teil Kleinasiens ( heutige Türkei ). Auch diese Münze, welche verziert ist mit dem Gesicht Alexanders, ist ein Zeugniss, dass die Makedonen Griechisch schrieben.
Wir denken, dass diese ersten Entkräftungen für den Anfang genügen. Denn unzählbar sind die Belege des „HELLENISCHEN MAKEDONENTUMS“. Die historische Wahrheit muss jedoch mittlerweile den politischen Interessen von Drittstaaten weichen.
Hier ein paar Historiker

Geschichte die vor 2300 Jahre geschrieben wurde, ist unantastbar und bedarf keine ereute Untersuchung. Daran gibt es nicht zu rütteln!
Das Alexanderlied von 1160
In dem Buch des französischen Historikers Pierre Briant, „Alexander; Eroberer der Welt“, Ravensburger Buchverlag 1990, ISBN 3-473-51011-4, ist das „Alexanderlied“ abgedruckt, aus einer Straßburger Handschrift des Paffe Lamprecht aus dem Jahre 1160.
Edle Könige gab es viele:
Es berichtet uns aber weder ein Buch
noch eine einfache Überlieferung,
daß einer von ihnen so mächtig war,
daß er in alter Zeit
im Kampf oder Wettstreit je
so viele Länder erobert
oder so viele Könige und Fürsten
niedergeschlagen habe
wie der wunderbare Alexander.
Ihm ist keiner ebenbürtig.Er stammt von Griechen ab
und er wurde dort auch zum König
gewählt,
und er war der Edelste,
den Griechenland je zum König hatte.
Es gab auch andere mächtige Könige,
die über viele große Völker herrschten,
sehr groß war ihre Güte,
ihre Weisheit und ihr Stolz,
sie besaßen reiche Schätze:
Doch keiner von ihnen konnte sich
mit ihm messen,
keiner vermochte mit Klugheit oder
Gewalt seine Taten so zu vollbringen
wie der Mann, von dem ich singe.
In Altdeutsch:
Richer chunege was genuoc:
daz ne saget uns nehein puch
noch neheiner slacht mare,
daz deheiner so riche ware,
der in alten ziten
mit sturme oder mit strite
i so manec lant gewunne
oder so manegin kunic bedwunge,
herzogen irsluge
unt andern vursten genuge,
so der wunderliche Alexander.
Im ne gelichet neheim ander.
Der von Chrichen was geborn
unde wart da zu einem kunige
irchorn
unde was der allererse man,
den i Chrihlant unege gewan.
Iz waren ouh chunege creftic
uber manec dit gewaltic,
vil michel was ir salicheit,
ir list unde ir kundecheit,
ir scaz der was vil groz;
der ne wart ni neheiner sin genoz,
der mit listen oder mit mahten
sinen willen i so volbrahte,
so der selbe man,
umbe den ich is began.
Herr Prof.Otto Kronsteiner schrieb folgendes:
“Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer “makedonischen” Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat.
Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als “bulgarisch” bezeichnet wurde, rückwirkend in “makedonisch” (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung…”
Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift “DIE SLAWISCHEN SPRACHEN” (Band 33, 1993, Seite III-IV)
Universitaet Salzburg, Institut für Slawistik
Woher stammen eigentlich die Slawen? Hier ein kleiner Auszug:
Im 5. und 6. Jh. wanderten die Slawen aus ihrer Urheimat aus und zwar in nordwestlicher und südwestlicher Richtung, vor allem nach Südosteuropa und in den Balkan
http://www.slawen-in-europa.eu.tf/
Slawen: Ursprünglich nördlich der Karpaten im Bereich der Rokitnosümpfe und am Oberlauf des Dnjepr siedelnde indogermanische Stämme, breiteten sich nach Abzug der Germanen unter der Oberhoheit der Awaren im 6. Jahrhundert über die ungarische Tiefebene und auf der Balkanhalbinsel aus.
http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.s/s622542.htm
Die Ansiedlung der Slawen ab dem frühen 7. Jahrhundert (häufig fälschlicherweise im ausgehenden 6. Jahrhundert angesetzt) auf dem Balkan erweiterte die ethnische Vielfalt auf dem Balkan um ein prägendes Element, legte aber auch den Grundstein für die so genannte Balkanisierung. Während bis dahin die Balkanhalbinsel fast vollständig romanisiert bzw. hellenisiert war (siehe hierzu JireÄ�ek-Linie), trat mit dem slawischen Element eine Vielzahl verschiedenartiger Stämme hinzu, aus der die heutigen Nationen Bulgarien, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien hervorgingen.
http://wapedia.mobi/de/Landnahme_der_Slawen_auf_dem_Balkan
Da die Slawen erst in 6 jahrhundert am Balkan kamen kann die slawische Sprache nicht die Sprache der Alte Makedonen sein.
Weil es ist belegt dass die Slawen erst im 6 Jahrhundert am Balkan eintrafen!
Dann kann auch nicht ihre Sprache als Makedonisch anerkannt werden weil es nicht Richtig wäre.
Eine Andere Bezeichnung muss her aber es soll zu verstehen sein das ihre Sprache nicht die Sprache der Antike Makedonia ist.
Und auch die Schrift ist nicht die der Alte Makedonen weil es viel Später entwickelt
worden ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Glagoliza
http://de.wikipedia.org/wiki/Kyrillisches_Alphabet
Als Schrift wurde auf Basis des griechischen, lateinischen und hebräischen Alphabets das Glagolitische entwickelt, mit dem slawische Aussprachebesonderheiten berücksichtigt werden konnten. Später wurde es durch das Kyrillische ersetzt.
Da frag ich mich warum Ihre Sprache und Schrift als Makedonische anerkannt werden Soll und als Sprache und Schrift der Antike Makedonien festgelegt werden soll.
Der Name ihre Staats ist an zweiter stelle gerückt weil wir stehen wie Sie sehen an einen viel Größeres Problem eine Veränderung der Geschichte.
Alexanders Feldzug fand 323 v.Chr statt und da waren keine Slawen da und somit auch ihre Sprache und Schrift habe damals nicht existiert in Makedonien.
Akademiker, heutiger Minister und ehemaliger Direktor des historischen Nationalmuseums von Bulgarien, Bozhidar Dimitrov betont ausdrücklich in seinem Buch «Die zehn Lügen des „Makedonismus“», dass Alexander der Große Grieche war und die heutigen Einwohner der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) bulgarischer Abstammung sind. Dimitrov gab in der griechischen Zeitung ’’Proto Thema’’ am Sonntag den 23 August ein Interview darüber. Der Minister des Nachbarlandes, verantwortlich für die Bulgaren der Diaspora, hat sich mit den unwahren und geschichtsverfälschenden Behauptungen der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) befasst und in seinem Buch widerlegt. Sehr aufschlussreich sind seine Aussagen über die Lage in der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM). Bozhidar ist einer der stärksten Gegner der ’’Ideologie’’ des Pseudomakedonismus .