FYROM Propaganda entkräftet! Wie griechisch waren die antiken Makedonen?
Diese aufarbeitung entstand von hochrangigen Koriphäen der Wissenschaft wie unter anderem von Herrn Jans Joachim Gehrke, und Dr.Walter Leisering und sein wissenschaftliches Team
Wie griechisch waren die antiken Makedonen? Die antiken Makedonen waren griechisch! Internetpropaganda, in der das Makedonentum regelrecht enthellenisiert wird, gibt es zuhauf in den unendlichen Weiten des Netzes. „Die Makedonen seien keine Griechen gewesen“ – oder „Die Griechen würden Symbole anderer Völker wie denen der ehemaligen jugoslawischen Republik - F.Y.R.O.M entwenden. Wir werden Ihnen in diesem Artikel nicht das Selbstverständliche beweisen, nein. Wir werden Ihnen mit Passagen aus historischen Quellen, wissenschaftlichen Analysen und historischen Atlanten, Fragmente des Griechentums der Makedonen auflisten. Eine ganz besodere Quelle ist das Buch “Alexander der Grosse” von Hans Joachim Gehrke – verwendet zu Lehrzwecken in der Universität Heidelberg.
Es gibt eine Webpräsenz welche folgendes behauptet: “Zu allererst muss festgehalten werden, dass Griechenland überhaupt nichts mit den antiken Makedoniern und deren Symbolen zu tun hat. In keinem Dokument oder Schriftstück antiker Schreiber wie Arian, Plutarch, Diodorus, Herodotus, Justin, Levy, Quintus Curtius Rufus, Polybius, Thucydides, Polyaenus, etc. finden sich Beweise, dass die antiken Makedonier als Griechen bezeichnet wurden oder was anderes als Makedonier. Nirgends in der geschriebenen Geschichte findet sich der Beweis, dass die antiken Griechen die antiken Makedonier als ihres Gleichen ansahen“
Beginnen wir also diese Propaganda zu entkräften. Sie selbst haben die Möglichkeit diese Entkräftungen nachzuschlagen, denn wir werden Ihnen die Mühe abnehmen und sogar die Seiten, Zeilen und die Quelle angeben, wo Sie dies nachforschen können. Um jedoch den Rahmen nicht zu sprengen, werden wir nicht ganze Seiten auflisten, sondern nur lediglich einige Zitate.
Die griechische Staatenwelt
Die griechische Welt war ein loses Staatengebilde, in dem der „Stadtstaat“ die führende Gemeinschaft bildete. Oligarchien, Monarchien, Tyrannis oder Demokratien. Fast jeder Stadtstaat hatte bis zur Bildung des attischen oder des peloponnesischen Bundes eine eigene Form des Staatssystems. Die dorischen Spartaner hatten ein doppelmonarchisches System, in dem zwei Könige und der Ältestenrat regierten. Das ionische Athen hatte die Tyrannis abgeschafft und führte das System der Volkherrschaft (die Demokratie – Demos = Volk). Im thessalischen Theben gab es abwechselnd Monarchien und Ratssysteme, während im epirotischen Abracia oder dem nordwestgriechischen Makedonien eine Adelskratie vorherrschend war.
Jeder dieser griechischen Staaten hatte seine Rivalität gegenüber seinen anderen griechischen Nachbarn mit militärischen Mitteln durchzusetzen versucht.
(Peloponnesicher Krieg 431 bis 404 v.Chr. Karte Putzger historischer Weltatlas – Sehr gut zu erkennen, wo das Kernland des antiken Makedonien lag (heutiges Griechenland Provinz Makedonien) und wie die Region F.Y.R.O.M.´s in der Antike genannt wurde — “PAIONIA” –).
Link zur Vergrösserung:
Auf dieser Karte sehen Sie die griechischen Bundesgenossen am Vorabend des Peloponnesischen Krieges. Makedonien und der Süden Griechenlands, geführt von Sparta, waren Verbündete. Verbündete? Aus welchem Grund? Nun, ausser den politischen Differenzen gegenüber Athen, teilten die Bundesgenossen Makedonien und Sparta die gemeinsame Herkunft (Die Herakliden). Beide waren dorische Stämme und leiteten ihre Abstammung auf Herakles zurück und die Herrscher Makedoniens stammten aus dem peloponnesischen Argos ab. Die Dynastien der „Argeaden“. (PLUTARCH Seite 1. Abstatz 2. – Alexander stammte väterlicherseits durch Karanos von Herakles ab, mütterlicherseits durch Neoptolemos von Aiakos,* dies gilt als sicher bezeugt).
Als weitere Quelle ein Brief des Prof. Stephen G.Miller an das Archaeology Magazine:
http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=208&Itemid=65
Nun, Plutarch berichtet uns also, dass Alexanders Vorfahre “Karanos” war, der wiederum von Herakles abstammte. *Aiakos (mütterlicherseits) war der Großvater des Achill. Der Sohn des Achilles hieß ” Neoptolemos”. Laut der Sage ließ sich Neoptolemos in Epirus nieder, der Heimat seiner Mutter Olympias – deren Vater ebenfalls den Namen Neoptolemos trug. Schon zu damaligen Zeiten galt dies laut Plutarch als sicher bezeugt. Wieviel griechischer könnte Alexander denn noch sein? Es sei denn, man würde nun aus den Seiten F.Y.R.O.M´s versuchen, “Herakles” ebenfalls zu enthellenisieren. Quelle: Alexander vs Cäser (Plutarch).
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Die griechische Welt wurde durch verschiedene griechische Stämme und durch die Individualität der Staatssyteme durchflutet. Einige dieser progriechischen Stämme waren unter anderem: Die Ionier, Die Dorier, Die Thessalier, Die Epiroten, Die Bötier, Die Achäer, Die Minoer und als Krönung die Makedonen. Progriechisch deshalb, weil im Verlauf der griechischen Geschichte viele weitere Stammesbildungen erfolgten.
Wenn das oben aufgeführte Zitat einer germanophonen Webpräsenz behauptet, dass all diese oben genannten antiken Autoren nichts über das Hellenentum der Makedonen geschrieben haben, so ist das entweder pures Unwissen, blinde Propaganda oder einfach nur eine „Lüge“.
http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=5&Itemid=47
Zitate einiger antiker griechischer Persönlichkeiten:
HERODOT – berichtet sehr wohl über die Makedonen und deren dorische Abstammung: “In den Tagen des Königs Deucalion nahmen sie (die Griechen) das Land Pythiotis in Besitz. Dann, in der Zeit des Dorus, der Sohn des Hellen war, wurde das Land Histiaean besiedelt, welches unter dem Ossa und dem Olymp lag. Geführt von den Kadmeaern siedelten sie auch am Pindos und an seinen Ebenen, welches Land sie dann Makedonien ( Makednia) nannten. Doch sie wanderten auch nach Dryopia und von von dort nach Peloponessus, wo sie den Namen Dorier annahmen”
(Quelle: Das erste Buch “Historieen” (paragraph 56.3 ) Herodot Aussage über die Herkunft der Griechen)
ARRIAN – berichtet ebenso über eine Konversation Alexanders des Großen mit dem Perserkönig Darius: “Deine Vorfahren haben Makedonien und den Rest Griechenlands versucht zu besetzen und uns somit großen Schaden zugefügt. Obwohl wir Euch nie zuvor etwas angetan hatten. Nun bin ich der Hegemon aller Griechen… “Alexander III (der Große) in Koversation mit Darius dem Perserkönig (Quelle: Arrian, Anabasis von Alexander II,14,4)
THUKYDIDES - berichtet uns ebenso: “Das Land an der Seeküste, nun Makedonien genannt, wurde gegründet von Alexander dem I, Vater des Perdiccas, und seiner Nachfahren, Abkömlinge von Argos.” Thukydides bestätigt ebenso, dass die Makedonenherrscher hellenischer Abstammung und von der Stadt Argos kamen. (Quelle: Buch 2, 99.3)
AESCHINES – berichtet uns: “Auf einem Kongreß der Lacedaemonischen und der anderen griechischen Verbündeten, in dem Amyntas, der Vater von Philipp, einen Sitz hielt, und von einem Delegierten dessen Stimme absolut unter der Kontrolle von Amyntas war representiert wurde, unterstütze er die anderen Griechen beim Wählen, um Athen den erneuten Besitz von Amphipolis zuzusichern. Zum Beweis der Wahl, ließ ich mich von der Öffentlichkeit aufstellen, um nach der Auflösung des griechischen Kongresses die Namen deren zu notieren, die wählten ” Aeschines (Quelle: Die Botschaft 2.32) legt einen weiteren Beweis dafür, dass König Amyntas von Makedonien an dem Kongress der Lacedaemonen und der anderen griechischen Stämme teilnahm.
PAUSANIAS – “Sie sagen, daß diese die Stämme waren, die von Amphiktyon selbst in der hellenischen Versammlung gesammelt wurden:[… ] die verbundenen Makedonen und der gesamte Phokische Stamm [… ] zu meinen dortigen Tagen, waren es dreißig Mitglieder: sechs von jedem, von Nikopolis, von Makedonien und von Thessalien…..” Dieses Zitat stammt aus Pausanias Quelle: Buch “Phokis” (8,2 & 4):
Namensgebung der antiken Makedonen:
Das Griechentum der Makedonen ist ebenso eindeutig an deren Namensgebung zu sehen. Ihre Namen waren und sind wie die der Makedonen des heutigen Griechenland, 100% griechisch. Nicht nur in deren Aussprache, sondern auch in deren Bedeutung. Nehmen wir als ein simples Beispiel den Namen “Leocharis”, welcher ein bedeutender Skulptorist seiner Zeit (Alexanders des Grossen) war. Leo – bedeutet in alt- und neugriechisch “Löwe”. Die Endsilbe “Charis” ist mit dem deutschen Charisma gleichzusetzen, welches auch aus dem griechischen Stammt. Ergo bedeutet Leocharis “Der charismatische Löwe”! So wie Leocharis haben ebenso alle anderen makedonischen Namen eine Bedeutung, welche nur im Griechischen Sinn macht und NICHT im Slawischen!
Alle makedonischen Namen, die in der Geschichte erwähnt und auf Grabsteinen gefunden wurden, sind griechischer Herkunft. Alle antiken Makedonenkönige und die Bevölkerung selbst hatten hellenische Namen. Noch nie wurde ein Grab in Makedonien gefunden mit einem Namen, der in “OV” oder “OVSKI” endet, wie es heute für die Slawen in F.Y.R.O.M zutrifft und welches auf die Antike datiert wurde. Manche Namen in F.Y.R.O.M sind eine abgewandelte Form der antiken hellenischen Namen wie z.B. ALEXANDAR von ALEXANDROS. Dies jedoch ist auf die Christianisierung der Slawen von den griechischen Mönchen Cyrillus (Konstantinos) und Methodius zurückzuführen- SYN der Tatsache, dass das heutige F.Y.R.O.M keinen ETHNISCHEN Bezug auf die Makedonen der Antike und der Gegenwart hat.
*Alexander des Großen Name ist griechisch. Das Wort “Alexandros” ist ein Resultat des hellenischen Prefix ” ALEX” ( Schutz oder Beschützer ) und dem Wort ” ANDROS ” ( Mann oder Männer ). Was bedeutet ” Beschützer der Männer “. Der Prefix ” ALEX” wird im Griechischen sehr oft verwendet, und zwar in allen Wörtern, die eine Schutzfunktion im Gesprochenen und Geschriebenen darstellen sollen. Hier einige Beispiele :” ALEXIPTETO”( Fallschirm oder Schutzschirm ) – ” ALEXISFERON ” ( Schutzweste ). Worte, die das Prefix Alex beinhalten, beschreiben somit eine Schutzfunktion. Das ist der Beweis, dass der Name Alexander hellenischer Herkunft ist und nicht SLAWISCHER!
Der Name seines Vaters Philippos ist genauso hellenischer Herkunft. Es wird gebildet von dem Prefix ” PHILO ” (Freund, freundlich , freundlich gesinnt ) und dem Wort ” IPPOS” ( Pferd ). Dieser Name hat die Bedeutung ” Der Pferdefreund “. Das Prefix ” PHILO ” und das Wort ” IPPOS ” können heutzutage in vielen griechischen Wörten gefunden werden. Hier einige Beispiele: ” PHILOSOPHIE ” , ” PHILOLOGIE ” , ” HIPPODROME ” ( Pferdeweg ) oder “HIPPOKAMPUS” ( Pferdewiese oder Weide ). Ein weiteres Beispiel dafür, dass diese Namen nur im Griechischen Sinn machen und nicht im Slawischen. Daraus kann man ableiten, dass die Slawen welche um 700 n. CHR in den Balkan einfielen, diese Namen mit ihrer Christianisierung ebenso annahmen.
Die Erklärung und die Quelle hierzu ist das LGPN LEXICON! Ein weiterer sehr interessanter folgender Link listet einige Namen auf, welche in F.Y.R.O.M gängig sind. Dort werden sie dargestellt als ” Macedonian Names“. Was allerdings sehr interessant an der Beschreibung der Namen ist, ist dass sie alle von “GRIECHISCHEN” Namen abgeleitet sind: “Macedonian Names”.
Makedonen bei den Olympischen Spielen:
Eine weitere Argumentation aus F.Y.R.O.M, dass die Makedonen keine Griechen gewesen seien sollen, ist dass diese nicht an den olympischen Spielen der Antike teilnahmen. An den olympischen Spielen nahmen ausschließlich nur hellenische Stämme teil. Hier sehen Sie eine Liste mit den geschichtlich festgehaltenen Teilnehmern der antiken olympischen Spiele. Diese Liste zeigt nur die makedonischen Teilnehmer, die wenn sie keine Griechen gewesen wären, niemals dort hätten teilnehmen können.
| Jahr ( v.Chr ) | Sportart | Name des Sportlers | Heimatstadt |
| 480 | Boxen | Theagenes | Thasos |
| 472 | Jungen Boxen | Tellon | Orestheia |
| 408 | Tethrippon | Archelaos | König Makedoniens |
| 380 | Pankration | Xenophon | Aigai ( Vergina ) |
| 356 | Pferderennen | Philip der II | König Makedoniens |
| 352 | Tethrippon | Philip der II | König Makedoniens |
| 348 | Synoris | Philip der II | König Makedoniens |
| 328 | Stadion | Kliton | Unbekannt |
| 320 | Stadion | Damasias | Amphipolis |
| 304 | Tethrippon | Lampos | Philippoi |
| 292 | Stadion | Antigonos | Unbekannt |
| 288 | Stadion | Antigonos | Unbekannt |
| 268 | Fohlen Tehrippon | Belestichos | Unbekannt |
| 268 | Stadion | Seleukos | Unbekannt |
| 264 | Synoris | Belestichos | Unbekannt |
| 129 | unbekannt | Diephilos | Aigai ( Vergina ) |
Der Baustiel der antiken Makedonen:
http://www.makedons.de/index.php?option=com_rsgallery2&page=slideshow&gid=3&Itemid=27
Makedonische Münzen?

Diese Münze (eine von hunderttausenden) stammt aus der Zeit 305 bis 281 v.Chr. Sie zeigt Alexander den Großen auf der Frontseite. Die Rückseite zeigt die Göttin Athene mit der griechischen Inschrift: “LYSMACHOS VASILEOS”, was bedeutet: ” König Lysmachos”. Lysmachos war ein General Alexanders den Großen und ein sehr enger Vertrauter. Nach der Teilung des Reichs herrschte Lymachos über einen Teil Kleinasiens ( heutige Türkei ). Auch diese Münze, welche verziert ist mit dem Gesicht Alexanders, ist ein Zeugniss, dass die Makedonen Griechisch schrieben.
Wir denken, dass diese ersten Entkräftungen für den Anfang genügen. Denn unzählbar sind die Belege des „HELLENISCHEN MAKEDONENTUMS“. Die historische Wahrheit muss jedoch mittlerweile den politischen Interessen von Drittstaaten weichen.
Hier ein paar Historiker

Geschichte die vor 2300 Jahre geschrieben wurde, ist unantastbar und bedarf keine ereute Untersuchung. Daran gibt es nicht zu rütteln!
Das Alexanderlied von 1160
In dem Buch des französischen Historikers Pierre Briant, „Alexander; Eroberer der Welt“, Ravensburger Buchverlag 1990, ISBN 3-473-51011-4, ist das „Alexanderlied“ abgedruckt, aus einer Straßburger Handschrift des Paffe Lamprecht aus dem Jahre 1160.
Edle Könige gab es viele:
Es berichtet uns aber weder ein Buch
noch eine einfache Überlieferung,
daß einer von ihnen so mächtig war,
daß er in alter Zeit
im Kampf oder Wettstreit je
so viele Länder erobert
oder so viele Könige und Fürsten
niedergeschlagen habe
wie der wunderbare Alexander.
Ihm ist keiner ebenbürtig.Er stammt von Griechen ab
und er wurde dort auch zum König
gewählt,
und er war der Edelste,
den Griechenland je zum König hatte.
Es gab auch andere mächtige Könige,
die über viele große Völker herrschten,
sehr groß war ihre Güte,
ihre Weisheit und ihr Stolz,
sie besaßen reiche Schätze:
Doch keiner von ihnen konnte sich
mit ihm messen,
keiner vermochte mit Klugheit oder
Gewalt seine Taten so zu vollbringen
wie der Mann, von dem ich singe.
In Altdeutsch:
Richer chunege was genuoc:
daz ne saget uns nehein puch
noch neheiner slacht mare,
daz deheiner so riche ware,
der in alten ziten
mit sturme oder mit strite
i so manec lant gewunne
oder so manegin kunic bedwunge,
herzogen irsluge
unt andern vursten genuge,
so der wunderliche Alexander.
Im ne gelichet neheim ander.
Der von Chrichen was geborn
unde wart da zu einem kunige
irchorn
unde was der allererse man,
den i Chrihlant unege gewan.
Iz waren ouh chunege creftic
uber manec dit gewaltic,
vil michel was ir salicheit,
ir list unde ir kundecheit,
ir scaz der was vil groz;
der ne wart ni neheiner sin genoz,
der mit listen oder mit mahten
sinen willen i so volbrahte,
so der selbe man,
umbe den ich is began.
Herr Prof.Otto Kronsteiner schrieb folgendes:
“Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer “makedonischen” Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat.
Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als “bulgarisch” bezeichnet wurde, rückwirkend in “makedonisch” (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung…”
Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift “DIE SLAWISCHEN SPRACHEN” (Band 33, 1993, Seite III-IV)
Universitaet Salzburg, Institut für Slawistik
Woher stammen eigentlich die Slawen? Hier ein kleiner Auszug:
Im 5. und 6. Jh. wanderten die Slawen aus ihrer Urheimat aus und zwar in nordwestlicher und südwestlicher Richtung, vor allem nach Südosteuropa und in den Balkan
http://www.slawen-in-europa.eu.tf/
Slawen: Ursprünglich nördlich der Karpaten im Bereich der Rokitnosümpfe und am Oberlauf des Dnjepr siedelnde indogermanische Stämme, breiteten sich nach Abzug der Germanen unter der Oberhoheit der Awaren im 6. Jahrhundert über die ungarische Tiefebene und auf der Balkanhalbinsel aus.
http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.s/s622542.htm
Die Ansiedlung der Slawen ab dem frühen 7. Jahrhundert (häufig fälschlicherweise im ausgehenden 6. Jahrhundert angesetzt) auf dem Balkan erweiterte die ethnische Vielfalt auf dem Balkan um ein prägendes Element, legte aber auch den Grundstein für die so genannte Balkanisierung. Während bis dahin die Balkanhalbinsel fast vollständig romanisiert bzw. hellenisiert war (siehe hierzu JireÄ�ek-Linie), trat mit dem slawischen Element eine Vielzahl verschiedenartiger Stämme hinzu, aus der die heutigen Nationen Bulgarien, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien hervorgingen.
http://wapedia.mobi/de/Landnahme_der_Slawen_auf_dem_Balkan
Da die Slawen erst in 6 jahrhundert am Balkan kamen kann die slawische Sprache nicht die Sprache der Alte Makedonen sein.
Weil es ist belegt dass die Slawen erst im 6 Jahrhundert am Balkan eintrafen!
Dann kann auch nicht ihre Sprache als Makedonisch anerkannt werden weil es nicht Richtig wäre.
Eine Andere Bezeichnung muss her aber es soll zu verstehen sein das ihre Sprache nicht die Sprache der Antike Makedonia ist.
Und auch die Schrift ist nicht die der Alte Makedonen weil es viel Später entwickelt
worden ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Glagoliza
http://de.wikipedia.org/wiki/Kyrillisches_Alphabet
Als Schrift wurde auf Basis des griechischen, lateinischen und hebräischen Alphabets das Glagolitische entwickelt, mit dem slawische Aussprachebesonderheiten berücksichtigt werden konnten. Später wurde es durch das Kyrillische ersetzt.
Da frag ich mich warum Ihre Sprache und Schrift als Makedonische anerkannt werden Soll und als Sprache und Schrift der Antike Makedonien festgelegt werden soll.
Der Name ihre Staats ist an zweiter stelle gerückt weil wir stehen wie Sie sehen an einen viel Größeres Problem eine Veränderung der Geschichte.
Alexanders Feldzug fand 323 v.Chr statt und da waren keine Slawen da und somit auch ihre Sprache und Schrift habe damals nicht existiert in Makedonien.
Stephen G. Miller – Die Antwort auf Andreas Willi´s Argumentation
347 Unterschriften von Koryphäen der Historik und Archäologie haben sich bis Heute unter dem Brief von Stephen G.Miller, an das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten, mit dem Apell die irreführende und historisch falsche Anerkennung der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) als „Republic of Macedonia“ zu überdenken und somit der Usurpation von griechischer Geschichte entgegenzuwirken, eingefunden. Andreas Willi von der Oxford University , einer der wenigen, die sich über diese 347 Unterschriften stellen und dem Pseudomakedonismus der ehemaligen Jugoslawen Auftrieb verschaffen möchten, versuchte in einem Antwortschreiben die Seriösität aller Mitunterzeichner in Frage zu stellen. Stephen G.Miller ließ nicht lange mit seiner Antwort auf Andreas Willi warten.
Response to Andreas Willi, „Whose is Macedonia, Whose is Alexander?“
Professor Andreas Willi has written a critique of the letter to President Obama signed by nearly 350 scholars concerning the attempt to convert Alexander into a Slav. There are many problems with AW’s critique. Some of the more serious will be treated here.
AW begins by quoting the body of the letter to Obama but not the documentation that justifies the statements made in the letter. He mentions in a footnote that the letter “together with some additional documentation . . . is freely accessible at http://macedonia-evidence.org/obama-letter.html.” In fact the documentation is fundamentally important and the reader of this note is asked to go to the web site and review the letter together with the documentation (http://macedonia-evidence.org/documentation.html). That is the only way a student of antiquity can truly understand the reasons for the letter which is based on “fundamental principles of historical scholarship”; that is, the use of primary sources to explain ancient events.
AW states that it “is true that most of the factual observations of the letter are correct.” He thereby implies that some are not correct, but does not list them or even give examples. We would be grateful to learn what factual observations in the letter are not correct.
AW states that the text of the letter is “one-sided”, but he presents no ancient evidence for the “other side” except to suggest that Herodotus 5.22 does not prove that Alexander I was really Greek. In fact, Herodotus cites the decision of the Hellanodikai at Olympia that Alexander I was Greek, and it must be remembered that it would have been sacrilegious to allow a non-Greek to participate at games dedicated to Zeus.
The „evidence“ for the other side is, then, the accusation – also recorded only by Herodotus – made by some of Alexander’s competitors in the Olympic Games that he was not Greek. The self-interest of those competitors in making such a claim so that a strong opponent might be disqualified is obvious. Furthermore, the failure to prove the accusation of non-Greekness invalidates such ‘evidence.’ Some of us may be able to remember a time when we had to prove that we were of legal age. That we were challenged did not make us underage ipso facto, and when we were able to prove that we were in of legal age, that ended the story. Indeed, the current USA President’s status as a “real American” is being questioned (http://news.yahoo.com/s/nm/20090728/od_nm/us_birth_odd). Those questions do not prove that he is not American but, by AW’s standards, 2000 years from now scholars will question whether Barack Obama was American.
AW states that the fact that Greek was the lingua franca of Alexander’s empire cannot be answered by stating that Alexander was Greek, “given that we have numerous examples of ancient empires in which the lingua franca was not the language of the ruler.” Those numerous examples are not provided, but are we to suppose therefore that, because Greek was the lingua franca of his empire, Alexander was not Greek and did not speak Greek?
In fact, the testimony of ancient sources, literary and epigraphic, is unanimous that he, like his ancestors, did speak and read and write Greek. AW shows an unacceptable disregard for primary sources which must be the fundamental starting point of historical scholarship.
AW goes on to doubt that the Paionians retained a separate identity after Philip had subdued them. “How many Paionians did we ask about it?” AW queries rather superciliously. If he would accept what the Paionians might say about themselves, why should he not accept what the Macedonians – starting with Alexander I – actually did say about themselves? Moreover, from an evidentiary point of view, AW ignores the Paionian coins and dedications at Olympia and Delphi that go well down into the 3rd century (noted in the documentation to the Letter to Obama). He then refers to “the incorporation of ‘Paionia’ under Antigonos Gonatas (249 BCE)” without reference to any primary or even secondary source for this event or its date. We can find no ancient source to substantiate his reference, although the appearance of a city named Antigoneia (known only from Pliny NH 4.34) south of Stobi in Paionia has been taken to be the result of an annexation of Paionia by some Antigonos, but modern scholars interested in this city differ about its which Antigonos and therefore its date.[1]
AW does provide a primary source (Thucydides 2.99) to show that “the term ‘Macedonia’ also applied to lands not inhabited by ‘ethnic’ Macedonians.” But Thucydides actually says that “the Macedonians include the Lynkestai and the Elimiotai and other ethne in the upper country who, although allied with them and subject to them, have each their own king.” See also, e.g., Thucydides 4.83 where the Lynkestai are specifically called Macedonians. The Paionians, on the contrary, are always mentioned as a separate, distinct, non-Macedonian people (see, e.g., Thucydides 2.96 where he refers to the Paionians as independent).
AW claims that to call Cleopatra a Macedonian shows that the letter regards only “ancestry and blood-lines” as defining elements in identity. But her full name, Cleopatra Philopater, is Greek as are the names she gave to her twin children by Antony, Alexander Helios and Cleopatra Selene, and to her sons, Ptolemy Caesar and Ptolemy Philadelphos. This shows clearly and succinctly that ties to her Macedonian Greek ancestry were important to Cleopatra and not just to the authors of the letter.
AW accuses the authors of the letter of forgetting everything that happened after Alexander by focusing almost exclusively on him. But if read carefully and completely, it will be seen that the letter was prompted by the “antiquization” program of the current government in Skopje. As this new country struggles for an identity, it has clearly decided to “borrow” that of ancient Greece. The logic seems to be: we are recognized by the USA and 120 other countries as the Republic of Macedonia; that is, we are Macedonians; that is, since Alexander was a Macedonian, he is ours; and it follows that since we are Slavic, Alexander was Slavic.[2]
Some manifestations of this “antiquization” program, in addition to those noted at the beginning of the letter to Obama, are the copies of the Alexander Sarcophagus which are to be set up in cities and towns around FYROM, and a statue of Alexander which, it is reported, is to be seven stories tall and will sing Slavic folk songs. This program has stirred criticism from archaeology students at the University of Skopje who regard it as counter-productive and a disgrace to their country (see: http://vardaraxios.wordpress.com/) but this voice of dissent has been stilled after the incarceration on July 4, 2009 of its leader, Vasko Gligorijević, who did not regard our letter as “a—somewhat naïve—undergraduate essay”. (http://www.americanchronicle.com/articles/view/111507).
AW states that „the territory of the modern Republic of Macedonia does have a shared past with the modern Greek province of Macedonia“. The statement is, however, true only after the battle of Pydna in 168 B.C. and the subsequent creation of the Roman province of Macedonia. Livy, our source for the creation of that province (45.29.7-8), makes it very clear that until that time Paionia (the largest single ancient territory in the modern FYROM) was separate from Macedonia. Indeed, Livy (45.29.12) mentions that Paionia had belonged to the Dardanians (i.e. in modern Kosovo) at some point and, therefore, was not a part of Macedonia.[3] In other words, the “shared past” begins a century and a half after the death of Alexander.
AW believes that there is “. . .no reason why the modern Slavic Macedonians should not be allowed . . . . to pride themselves in Alexander the Great. . .” In other words a people who came to a place where Alexander spent, at the most, two or three days during his lifetime (Arrian 1.5.1) a millennium after his death and speak a language that did not exist in his time should “pride themselves in him”? Is this acceptable to “guardians of the past”?
Finally, AW seems to think that no one is claiming that Alexander was not Greek. He might want to look, for example, at an English TV quiz show where two contestants were asked “What Nationality was Alexander the Great?” Their response,”Greek” was pronounced wrong, and the “correct” answer was supplied: “Macedonian.” (http://www.youtube.com/watch?v=2AdgCe0cf9g). By this reasoning, Plato was not Greek because he was Athenian.
Silly? Yes, but the public is being inundated with such misinformation and the purpose is to disassociate Alexander from his Greek ethnicity. The infiltration of the public’s communal memory with this historic lie has been going on for some time and with much passion. Consider, as just one example, the following advertisement in “The Sun Herald” of Sydney on May 3, 1962 (p. 60):
Always remember:
„Philip II, Alexander the Great and Aristotle were Macedonians.
„Cyril and Methodie were Macedonians.“
„The Macedonians are not Slavic.“
„The Macedonians are not Greek.“
There are many, many similar statements. They are, we submit, a real threat to the fundamentals of our profession as classical scholars. If historical integrity is not important to our society, then neither are we.
Stephen G. Miller
[1] E.g., Irwin L. Merker, “The Ancient Kingdom of Paionia,” Balkan Studies 6 (1965) 52, attributes Antigoneia to Antigonos Doson, while N.G.L. Hammond and F.W. Walbank, A History of Macedonia III (Oxford 1988) 268 associate it with Antigonos Gonatas, but specifically at an unknown date.
[2] To be sure, some involved in this program claim that they are not Slavic but “Macedonian” even though their language is a form of Bulgarian which is a member of the Slavic linguistic group.
[3] Strabo (7 frag. 4) a contemporary of Livy, makes the geographic distinction between Paionia and Macedonia clear when he states that “Paionia . . . lies above Macedonia to the north.” Strabo, after a gap in the text, goes on to relate that the passage from Paionia to Macedonia is difficult.
IGENEA beweist, die Fyromer sind keine nachfahren vom Alexander sonder Slaven!!!
Gerne bin ich bereit deine Fragen und Aporien zu beantworten.
Der Standpunkt der Griechen ist jener, dass Makedonen kein eigenständiges Volk sind, keine eigenständige Ethnie sein können, weil sie seit der Antike griechisch sprechen. Das ist zu vergleichen mit Bayern, Hessen, Preußen, Badenern usw.
Es kann also nicht sein, dass es in Griechenland Makedonen gibt, die nur griechisch sprechen und überhaupt gar nichts mit den slawischen Menschen zu tun haben, und auf der anderen Seite ebenfalls Makedonen, die bulgarisch (einen Dialekt jener Sprache) sprechen.
Was Griechenland für Einwände erhebt sind nicht eure Gene, sondern eure Kultur, die eindeutig nicht makedonisch ist. Eure Sprache, eure Schrift sind klar bulgarisch/slawisch. Eure Urgroßväter haben in den Balkankriegen nicht für ein unabhängiges Makedonien gekämpft (nie!), sondern immer nur für einen Anschluss Makedoniens (des historischen Gebietes) an Bulgarien.
Diese Idee mit der eigenständigen makedonischen Ethnie ist ein Produkt aus der Titoära um euch von den Bulgaren entfernt zu halten, was auch gelungen ist. Aber es ist Fakt, dass auch die meisten Landkarten des Balkans euer Land als von Bulgaren bewohnt anzeigt. Ihr werdet als nicht als eigenständige, sondern schlicht als bulgarische Nation betrachtet.
Auch die „Minderheit“ in Griechenland von der du sprichst, wird von den Griechen seit jeher als bulgarischsprechende Gruppe bezeichnet.
Was Griechenland sagt ist, nur Griechen können Makedonen sein und damit hat das Land auch Recht.
Die antiken Mazedonen mit den Menschen aus Fyrom gleichzusetzen ist historisch grob falsch, das ist einer der gröbsten Fehler, die gemacht werden können.
Zu den Statistiken, die sind nicht richtig meiner Ansicht nach, und jetzt nicht nur bezogen auf Fyrom. Aber das ist ein anderes Thema.
Hier in Wikipedia gibt es die DNA Struktur
http://en.wikipedia.org/wiki/Y-DNA_haplogroups_by_ethnic_groups
IGENEA beweist nun das die Fyromer Slaven sind, und das dieses Volk nichts aber auch gar nichts mit dem Volk von Alexander zu tun haben.
Hier die verschiedenen Strukturen :
Griechenland: http://www.igenea.com/index.php?content=49&id=8
Fyrom: http://www.igenea.com/index.php?content=49&id=40
Serbien: http://www.igenea.com/index.php?content=49&id=5
die Chromosomen Ι2Α1 και Ι2A2 haben eine sehr wichtige bedeutung, diese findet man nur in Slavisch bevohnten Gebiete, wie z.b. in Kroatien (40 %). Aber man findet diese auch in anderen Gebieten, sehr sehr wenige aber, wie in Deutschland oder in England. Nicht in Griechenland!!! Was bedeutet das? Das die Fyromer nix mit dem Alexander zun tun haben.
Neustart für griechische Fluggesellschaft Olympic
Athen (dpa) – Die bisherige nationale Fluggesellschaft Griechenlands, Olympic Airlines, ist am Dienstag vollständig privatisiert worden. Die neue kleinere Gesellschaft heisst Olympic Air.
Die Fluggesellschaft ist von der Marfin Investment Group (MIG) übernommen worden. Der Verkaufspreis lag laut griechischen Medien bei rund 177,2 Millionen Euro. Die Beteiligungsgesellschaft MIG ist in Besitz von Unternehmen aus Dubai und Griechenland. Die ersten Flüge der neuen Airline fanden bereits am Dienstagvormittag statt.
Die neue Fluggesellschaft beschäftigt die Hälfte der rund 7500 früheren Mitarbeiter der alten Olympic. Dafür aber fliegt die privatisierte Olympic Air nur noch 36 Ziele hauptsächlich in Griechenland und den benachbarten Staaten und einigen Zielen in Zentral- und Westeuropa an. Die Gesellschaft gab 28 Auslands- und 20 Inlandsziele auf.
Darunter sind auch mehrere Flüge nach Deutschland ( Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München und Stuttgart), berichtete das staatliche Fernsehen weiter. Die Ende der 1950er Jahren vom legendären Reeder-Tycoon Aristoteles Onassis gegründete Olympic war seit 1975 in griechischem Staatsbesitz und war schwer defizitär.
Basketball EM 09: Griechenland sorgt für die Neuauflage (gegen Spanien)
Griechenland trifft bei der Basketball-EM im Halbfinale auf Weltmeister Spanien und hat dann die Chance, Revanche für das verlorene WM-Finale zu üben. Im Duell der Nachbarn bezwangen die Hellenen die Türkei in einem hochdramatischen Spiel mit 76:74 erst nach Verlängerung. Den letzten Teilnehmer der Vorschlussrunde ermitteln ab 21 Uhr Slowenien und Kroatien in einem weiteren Derby.
Das wohl brisanteste Viertelfinale versprach das Duell zwischen der Türkei und Griechenland. Beide Mannschaften lieferten sich ein heißes Duell, das vor allem durch konsequente und harte Defense zu überzeugen wusste. Die Hellenen erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 17:14 für sich. Doch die Türken kamen zurück und glichen aus. Es war ein Duell auf Messers Schneide. Dies blieb auch bis zum Ende so!
In einer dramatischen Schlussphase lagen die Türken mit zwei zurück, hatten aber Ballbesitz. Atsür fasste seinen Mut zusammen und traf zwei Sekunden vor der Sirene zum 65:65. Die Entscheidung musste demnach in der Verlängerung fallen! Diese wurde zu einem reinen Nervenspiel, Griechenland hatte zahlreiche Chancen, sich entscheidend abzusetzen, doch die Hellenen leisteten sich zu viele Ballverluste und brachten die Tanjevic-Schützlinge wieder ins Spiel.
Am Ende gab’s die gleiche Situation wie in der Schlussphase der regulären Spielzeit. Griechenland führte mit einem Punkt, Zisis durfte zur Freiwurflinie, von wo aus er nur einmal erfolgreich war. Der Türkei blieben noch neun Sekunden, um erneut auszugleichen. Diesmal probierte es Arslan mit einem Dreier, vergab diesen allerdings. Am Samstag kommt es nun zur Neuauflage des WM-Finales zwischen Griechenland und Spanien. Überragender Mann auf dem Parkett war Griechenlands Spanoulis, der 23 Punkte zum Sieg beisteuerte.
Quelle: kicker.de
Basketball EM 09 Viertelfinale: Griechenland – Türkei
Am Freitag kommt es im Viertelfinale Spiel zum Duell zwischen Griechenland und der Türkei!
Auf gehts Hellas, die letzten 2 Niederlagen haben wir euch verziehen, eine Niederlage gegen die Türkei, werden wir euch niemals verzeihen! Schiesst die Affen aus der Halle!!!
Feuer-Held stirbt bei Absturz mit seinem Löschflugzeug
Sie gehören zu den Helden dieses Sommers in Griechenland. Unermüdlich fliegen Piloten mit ihren kleinen Flugzeugen oder Helikoptern Einsätze gegen Buschfeuer und Waldbrände: landen, Wasser aufnehmen, starten, Wasserfracht abwerfen, landen…
Jetzt starb einer der Helden bei seiner gefährlichen Arbeit! Seine einsitzige Maschine stürzte rund zwei Kilometer westlich des Flughafens der Insel Kefalonia im Ionischen Meer ab.
„Er starb beim Einsatz. Die Umstände des Absturzes sind noch nicht geklärt“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr im staatlichen Radio (NET).
In Griechenland waren in den vergangenen zehn Tagen mehr als 300 Brände ausgebrochen. Löschflugzeuge und Hubschrauber sind das wichtigste Mittel zu ihrer Bekämpfung.
Quelle: Bild.de
Griechenlands Regierung steckt nach Bränden in der Sackgasse
Athen – Vier Tage haben die Brände in Griechenland gewütet, und obwohl sie nun abklingen, fällt die Bilanz für die konservative Regierung von Ministerpräsident Kostas Karamanlis verheerend aus. Denn der Schaden ist vor allem ein politischer. Schon 2007 hatten weitaus größere Brände rund 70 Menschenleben gekostet. Damals hatte man den Geschädigten 3000 Euro ausgezahlt, rasch Neuwahlen angesetzt und versprochen, dass nie wieder Waldbrände wegen Inkompetenz, Nachlässigkeit und Korruption zu Katastrophen werden sollen.
Das Manöver gelang, die Konservativen gewannen die Wahl – aber seither geschah nichts. Viele Stellen bei der Feuerwehr sind unbesetzt, seit 2007 wurde nicht ein einziger zusätzlicher Wasserbomber gekauft, es wurden keine Feuerschneisen in den Wäldern geschlagen. Ein Bürgermeister, der das auf eigene Faust versuchte, wurde von der Forstbehörde gemaßregelt.
Die Regierung ist nun auf der Suche nach Argumenten für ihre Unschuld. Man dürfe die Kiefern nicht vergessen, sagte ein Regierungssprecher, Kiefern brennen so leicht. Die Feuerwehr habe gut, schnell und koordiniert gearbeitet. Die verbrannten Wälder sollen zügig aufgeforstet werden.
Genau das schreiben die Gesetze vor, und genau das hatte die Regierung auch 2007 versprochen. Trotzdem wurden Brandflächen bald zu Bauland. In Griechenland kann man illegal gebaute Häuser nachträglich legalisieren und illegale Häuser ans Stromnetz anschließen, aber es gibt kein Grundverzeichnis, das Wälder verbindlich als Wald ausweist. All das trägt dazu bei, dass Waldbrände gewisse Menschen reich machen – Spekulanten, Lokalpolitiker, Bauherren. Dabei verbrennt das Land von Jahr zu Jahr mehr, 30 Prozent der Waldflächen rund um Athen wurden laut Medienberichten in den letzten zehn Jahren vernichtet.
Im Volk mischt sich Bitterkeit mit Fatalismus, die Brände sind zu einem Symbol für die griechische Krankheit geworden – für die Unfähigkeit der Gesellschaft, ihre Probleme zu lösen. Und so muss die Regierung mehr verteidigen als nur ihre Brandschutzpolitik. Erdrückt von enormen Schulden, ist sie abhängig von alternden Wählern, die zugleich die logischen Opfer einschneidender Reformen wären, weshalb alle Reformen halbherzig und die Schulden unbezahlbar bleiben. Darum wird dann beispielsweise bei der Feuerwehr gespart.
Die sozialistische Opposition ist in den Augen vieler Griechen nicht besser, aber sie profitiert von der wachsenden Unzufriedenheit. Geschickt sagen die Sozialisten, dass sie mit Kritik warten, bis die letzten Flammen gelöscht sind. Dann aber werden sie alle Register ziehen.
Karamanlis erwog kürzlich noch Neuwahlen für nächsten Oktober, aber das wird er nach der neuen Feuerkatastrophe vielleicht doch nicht wagen. Die Sozialisten haben angekündigt, Neuwahlen im März erzwingen zu wollen. Sie führen in den Umfragen mit fünf Prozentpunkten, und so kann es sein, dass die Waldbrände zum letzten Sargnagel der Regierung werden.
Eine Umfrage im Dezember 2008 ergab, dass 86 Prozent der Befragten keiner der beiden großen Parteien trauen. Griechenland brauchte eine Alternative, aber es gibt keine. Und so leuchtet das Licht der Flammen nur ins Dunkel der griechischen Sackgasse.
Quelle: welt.de
Fatale Fehler in Griechenland
Athen. Die verheerenden Wald- und Buschbrände in der Umgebung der griechischen Hauptstadt Athen sind gelöscht. Die Bilanz der Katastrophe: 213 Quadratkilometer verbrannte Erde, eine Fläche so groß wie die Stadt Essen. Rund zwei Millionen Bäume und 150 Häuser gingen in Flammen auf, unzählige Wild- und Haustiere verendeten in den Feuerstürmen. Menschen kamen nicht ums Leben.
Während am Dienstag die Feuerwehren weiter im Brandgebiet patrouillierten, um die letzten Brandnester abzulöschen, beriet die Regierung über Entschädigungen für jene Menschen, die Häuser, Autos, Vieh und Anbauflächen verloren haben. Schon gestern konnten entsprechende Anträge bei den örtlichen Rathäusern eingereicht werden, die Bauämter begannen mit der Bestandsaufnahme. Wie hoch der Sachschaden insgesamt ist, lässt sich noch nicht abschätzen.
Die konservative Regierung dürfte aber, wie schon nach den Bränden auf dem Peloponnes vor zwei Jahren, auch jetzt zügig Hilfsgelder verteilen. Denn in den kommenden sechs Monaten könnten Neuwahlen in Griechenland anstehen, und in den Meinungsumfragen liegen die regierenden Konservativen seit Monaten deutlich hinter den oppositionellen Sozialisten.
Die Feuersbrünste kommen Ministerpräsident Kostas Karamanlis deshalb auch politisch höchst ungelegen. Denn der Premier, die für das Katastrophenmanagement zuständigen Minister und die Feuerwehr geraten jetzt, wie bereits nach den verheerenden Bränden auf dem Peloponnes 2007, in die Kritik – auch im eigenen Lager. Die regierungsnahe Athener Zeitung Kathimerini veröffentlichte am Dienstag auf der Titelseite ein großes Luftbild, das die schwarze, leblose Mondlandschaft rund um den Stausee von Marathon zeigt. Die Überschrift lautete: „Fatale Fehler und Versäumnisse“.
Drastischer noch die Titelschlagzeile der Zeitung Eleftherotypia: „Der Staat des Verbrechens“. Griechenland habe zwar in den vergangenen zehn Jahren 97 Milliarden Euro für die Rüstung ausgegeben, aber nur 300 Millionen für Löschflugzeuge. Bei den Feuerwehren, schreibt die Zeitung To Vima, seien aus Geldmangel von 12.800 Planstellen nur 9700 besetzt. Auch bei den Forstverwaltungen gibt es zahlreiche unbesetzte Stellen – örtlich bis zu 70 Prozent.
Kathimerini sieht Parallelen zur Brandkatastrophe auf dem Peloponnes. „Die gleichen Fehler wurden wiederholt“, schreibt das Blatt: Wie damals habe die Feuerwehr den Brand unterschätzt. Die Regierung will allerdings, wie schon im Katastrophensommer 2007, weder Vorwürfe gelten lassen, noch ist sie zur Selbstkritik bereit. Während Kommunalpolitiker im Brandgebiet über chaotische Zustände bei der Brandbekämpfung klagen, ist Regierungssprecher Evangelos Antonaros voll des Lobes über das eigene Katastrophenmanagement.
Unterdessen warnen Experten vor den Folgen der Brände für das Mikroklima der Region. Michalis Petrakis, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Sternwarte Athen, rechnet mit einem Anstieg der Höchsttemperatur um bis zu sechs Grad. Wie schon 2007 versichert die Regierung, abgebrannter Wald würde wieder aufgeforstet. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit ist das nicht sehr ernst zu nehmen. So brannten nach Angaben der griechischen Ingenieurskammer 2007 in Attika rund 5000 Hektar Wald ab.
Aufgeforstet wurden nur 218 Hektar. Auch auf dem Peloponnes wurde bisher erst ein kleiner Bruchteil der abgebrannten Wälder aufgeforstet. Wenn das überhaupt in Griechenland jemand tut, dann meist nicht die staatlichen Forstbehörden, sondern Bürgerinitiativen und Kommunen.
Quelle: http://www.fr-online.de
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